Wiegen – Kontrolle oder schädlich?

Du willst abnehmen und hast Angst dich auf die Waage zu stellen? Das ist nur allzu verständlich, denn schließlich visualisiert uns das Display, was wir ohnehin schon wissen: Da dürften ruhig ein paar Pfunde purzeln. Warum das Wiegen keine Kontrolle darstellt, sondern letztendlich dick macht, erfährst du in diesem Ratgeber.

An der Motivation mangelt es nicht!

Dass eine schlanke Linie nicht nur ihre optischen Reize hat, sondern auch der Gesundheit zu Gute kommt und sich sogar lebensverlängernd auswirken kann, ist allgemein bekannt. Nachdem wir uns mal wieder über einen langen Zeitraum alles gegönnt haben, was die Lebensmittel-Chemie zu bieten hat, packt uns die Euphorie und wir sind ambitioniert, etwas dagegen zu tun.

Motivation spielt eine große Rolle beim nachhaltigen Abnehmen!
Grade zu Beginn ist die Motivation oft sehr hoch doch flaut genauso schnell wieder ab, wie sie gekommen ist…

An der Motivation mangelt es nicht, denn wir haben beschlossen: Wir wollen schlank werden, uns gesünder ernähren und unsere durch Geschmacksverstärker überreizten Geschmacksnerven wieder für natürliches Essen sensibilisieren. In dieser Phase nehmen wir die Körperwaage noch als persönlichen Motivator wahr. Das Wiegen bestätigt uns, dass wir eine gute Entscheidung getroffen haben, indem wir die Ernährungsumstellung anstreben.

Ungeduld: Ständiges Wiegen macht's nicht besser!

Doch dann geht es auch schon los: Wir wollen den Winterspeck nicht über einen Zeitraum von einem Jahr verlieren, sondern so schnell wie möglich zur Traumfigur gelangen, um bereits im bevorstehenden Sommer in den Bikini oder die Badehose zu passen. Wir haben also keine Geduld und verzichten auf gesunde Ernährungsumstellungen. Stattdessen gehen wir das Projekt in unserem Übereifer radikal an und streichen alles vom Speiseplan, was irgendwie nach Kalorien aussieht.

Damit muten wir nicht nur unserem Körper, sondern auch unserem Geist eine erhebliche Umstellung zu. Wir hungern, haben schlechte Laune, fühlen und schlapp, verlieren an Motivation und quälen uns mit Heißhunger. Jetzt braucht es etwas Motivation. Und die erhoffen wir uns durch das Wiegen.

Ständiges Wiegen bringt dich nicht weiter!

Schließlich haben wir unseren Magen jetzt ein paar Tage mit Verzicht gequält und wollen uns den daraus resultierten Erfolg auf der Waage anzeigen lassen. Und tatsächlich: Wir haben zwei Kilo abgenommen, wissen aber ganz genau, dass es sich dabei nur um eingelagertes Wasser handelt. Doch darüber denken wir nicht weiter nach, denn schließlich wollen wir uns diesen Motivationsschub nicht kaputt machen lassen.

Weiter geht es mit dem Verzicht und nach einigen Tagen beginnt das Spiel von vorn: Beim Wiegen wollen wir uns die nötige Motivation zum Weitermachen holen. Und dann die große Enttäuschung: Wir haben nicht abgenommen. Ganz im Gegenteil, wir haben sogar ein paar Gramm zugenommen. Wie kann das denn bitte sein? Die Motivation ist dahin, der Frust macht sich breit und Aufgeben scheint plötzlich doch eine Option zu sein.

Der Teufelskreis beginnt…

Unser Körper schreit förmlich nach Kalorien, während unser Geist das Belohnungszentrum ansteuern will. Und dann ist die Verpackung des ersten Schokoriegels auch schon aufgerissen worden. Anstatt an dieser Stelle die Reißleine zu ziehen, machen wir jedoch weiter. Warum eigentlich? In dem Moment der Schwäche gehen wir davon aus, dass wir versagt haben und dass es jetzt keinen Sinn mehr macht, weiter an der Diät festzuhalten. Und schon wandert der zweite Schokoriegel in Richtung Verdauungstrakt.

Der Teufelskreis beginnt mit dem Wiegen!
Erst einmal drin ist es schwer aus dem Teufelskreis wieder auszubrechen!

Unser Körper hat in der einen Woche des Hungerns nichts anderes gelernt, außer auf Sparflamme schalten zu müssen, weil nicht mehr die Kalorien zur Verfügung stehen, welche er braucht, um unsere Organe arbeiten zu lassen und die Körpertemperatur auf einem Konstanten zu halten. Die zugeführten Kalorien werden also eingelagert. Und zwar ausnahmslos.

Wir nehmen zu und der Jojo-Effekt ist in vollem Gange. Und auch an dieser Stelle brauchen wir die Bestätigung für unsere Befürchtung. Wir stellen uns also auf die Waage, um das Ausmaß der Katastrophe zu überprüfen und werden erneut von frustrierenden Gefühlen heimgesucht. Ein Ausbruch aus diesem Teufelskreis scheint unmöglich zu sein.

Löse deine Angst vor dem Wiegen!

Jetzt weißt du, dass du deine Beziehung zur Waage schnellstens ändern solltest! Ich gebe dir hier 4 Schritte an die Hand, mit denen du deine Angst vorm Wiegen lösen und in Zukunft endlich mit gutem Gefühl auf deine Wohlfühlfigur zusteuern kannst. 

Schritt 1 – Warum willst du dich wiegen?

Dir diese Frage zu beantworten ist unglaublich wichtig. Möchtest du beispielsweise eine gewisse Sicherheit erlangen? Die Sicherheit, dass du auf dem richtigen Weg zum Abnehmziel bist oder die Sicherheit, dass deine Ernährung zielgerichtet ist.

Aber überleg mal, erhältst du durch das ständige Wiegen wirklich diese Sicherheit? Nachdem, was du bisher im Artikel gelesen hast, wohl eher nicht. Ganz im Gegenteil. Die Waage verunsichert dich meistens nur unnötig. Wenn du z. B. ein wenig Fett verbrannt hast und deine Waage aus zuvor genannten Gründen ein halbes Kilo mehr anzeigt, wirst du dich frustriert fühlen. Das wiederum führt häufig zu sogenanntem emotionalem Hunger führen und damit zu unvorteilhaftem Essverhalten.

Frag dich mal nach dem Warum!

Schritt 2 – Warum hast du Angst vor dem Wiegen?

Stelle dir bitte die Folgende Frage und beantworte sie vollkommen ehrlich:

“Wovor genau hast du eigentlich genau Angst?”

Ist es die Zahl auf der Waage oder gibt es doch noch viel tiefer liegende Gründe für dein Unbehagen? Warum ist dir dein Gewicht überhaupt so wichtig? Fühlst du dich nicht attraktiv? Ist dir die Meinung anderer sehr wichtig?

Nimm dir Zeit und finde die Antwort. Denn nur, wenn du weißt, was der wahre Grund für deine Angst ist, kannst du diese nach und nach auflösen. Meist ist die Angst vor der Waage auf ein ganz bestimmtes Problem zurückzuführen – ein mangelndes Selbstwertgefühl.

Schritt 3 – Nimm deinen Körper an, so wie er ist

Was fühlst du, wenn du an dein momentanes Gewicht denkst? Spüre genau hinein, das ist sehr wichtig um deine Angst vor dem Wiegen zu lösen! Wie genau fühlst du dich? Wo in deinem Körper fühlst du es? 

Achte mal auf deine Gedanken! Welche Gedanken tauchen auf, wenn du an dein Gewicht bzw. deinen Körper denkst. Denkst du positiv, nimmst dich selbst so an, wie du bist und redest dir gut zu? Oder machst du dich selbst fertig und sorgst so automatisch für Frust? Falls letzteres auf dich zutrifft setze direkt hier an. Denn Frustration kann zu Frustessen führen. Wenn du dich aber liebevoll behandelst, wird dich das motivieren, dein Wohlfühlgewicht zu erreichen. 

Es ist wirklich enorm wichtig, dass du – egal, wo du gerade mit deinem Gewicht stehst – es so annimmst und dir bewusst machst, dass dein unschätzbarer Wert nicht von deiner Figur abhängt.

Liebe dich und deinen Körper, dann nimmst du automatisch leichter ab!

Schritt 4 – Trainiere dein Selbstwertgefühl

Ja, Selbstwertgefühl ist trainierbar. Leider weiß bzw. nutzt das kaum jemand. Du bist noch nicht so sicher, ob dein Selbstwertgefühl gut ausgeprägt oder eher verkümmert ist? Dann sprich folgenden Satz einmal laut (oder zumindest in Gedanken) aus:

“Ich liebe mich selbst und ich bin gut, genauso wie ich bin!”

Wenn das für dich komisch oder unangenehm ist, solltest du dringend daran arbeiten. Denn wenn dein Selbstwertgefühl stark genug ist, bist du automatisch immun gegen viele negative Emotionen, die dein Ernährungsverhalten dauerhaft schlecht beeinflussen. Arbeite daran und es wird in diesem Zuge auch auch die Angst vorm Wiegen bald der Vergangenheit angehören.

Das heißt natürlich nicht, dass du dich quasi mit deinem Gewicht abfinden musst, die Herangehensweise ist lediglich eine andere. Eine bessere Lösung, ohne Frustration und ohne Gedanken, die ständig um dein Gewicht kreisen.

Im intueat-Programm wird unter Anderem genau das vermittelt. Du bekommst z. B. Übungen an die Hand, mit denen du dein Selbstwertgefühl signifikant steigerst. Damit verlierst du nicht nur die Angst vor der Waage, sondern wirst auch generell viel positiver durch dein Leben gehen. 

Mit dem Intueat Programm erreichst du durch intuitive Ernährung dein Wunschgewicht!
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KLingt gut oder? Dann schau dir einfach diesen kostenfreien Online Workhop an (hier klicken). Hier erklärt dir Ärztin und Ernährungsexpertin Dr. med. Mareike Awe, wie du deinen Selbstwert steigerst, zurück zu intuitiver Ernährung findest und damit deine Wohlfühlfigur erreichst – ohne Frust, ohne Angst vorm Wiegen, ohne Diät – auf Dauer!

Fazit:

Je nachdem wieso du dich wiegst, hindert es dich am Abnehmen bzw. macht tatsächlich sogar dick. Pauschal lässt sich das nicht sagen, deswegen schau wirklich ganz individuell, nur bei dir selbst!

Wenn dich der gratis Workshop von Dr. med. Mareike Awe interessiert, lies gerne auch meinen Blogartikel: „KOSTENLOS: Intuitiv essen & mentales Training: Abnehmen ohne Diät!“ Dort erkläre ich dir genauer, welche Angebote von Dr. med. Awe dir (gratis) helfen, dein Wohlfühlgewicht zu erreichen!


Ich hoffe ich konnte dir mit den vorangehenden Informationen weiterhelfen und dir einen Mehrwert bieten!

Wie hat dir mein Beitrag gefallen? Hast du bereits Produkte von Mareike ausprobiert oder andere eigene Erfahrungen, die du hier gerne teilen möchtest?

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650001

Ich bin Laura und lebe in NRW, in der Nähe von Düsseldorf. Mein Ziel ist es, dich für ein gesundes Leben zu inspirieren und zu motivieren dein Vorhaben in deinem Alltag einzubeziehen und vor allem umzusetzen. ANFANGEN ist das Geheimnis, das zu erreichen, was du dir wünschst. Also warte nicht länger, sondern starte noch heute in dein (neues) gesundes Leben! Zu den Themen Ernährung und Gesundheit kam ich durch meine eigenen Erfahrungen. Probleme wie Bauchschmerzen, unreine Haut, allgemeines Unwohlsein, ständige Erkältungen und andere Krankheiten, Schlaflosigkeit usw. waren bei mir leider über einige Zeit an der Tagesordnung. Dabei habe ich mich meiner Meinung nach nicht sonderlich ungesund ernährt und relativ regelmäßig Sport getrieben. Ich konnte mir die meisten gesundheitlichen Probleme nicht erklären. Es war ein langer Weg zurück zur vollen Gesundheit aber im Nachhinein bin ich sogar dankbar für die gesundheitlichen Schwierigkeiten. Sonst wäre ich vielleicht nie oder erst sehr spät zu meinem aktuellen gesunden Lebensstil übergegangen und hätte in dem Zuge meine ernährungstechnischen Überzeugungen nicht überdacht. Ich habe viele Kurse gemacht und mit inspirierenden Menschen gesprochen. Jetzt weiß ich: fast jedes Wehwehchen lässt sich durch die richtige Ernährung auslöschen oder zumindest stark lindern. Damit es bei dir gar nicht erst soweit kommt wie bei mir, fange lieber früher als später mit deinem gesunden Lebensstil an! Erfahre auf meinem Blog, was dich wirklich gesund macht / bleiben lässt.

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