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Heißhunger, was ist das?
Hast du schon mal versucht deinem Heißhunger zu widersprechen? Nicht möglich sagst du? Genau, wenn du nicht weißt, was du alternativ tun bzw. essen kannst erscheint es dir tatsächlich unmöglich. Im Folgenden gebe ich dir praktische Tricks an die Hand, damit du deinen Heißhunger verstehen lernst und ihn so austricksen kannst!
Heißhunger hatte wahrscheinlich jeder schon mal aber vor allem Frauen leiden darunter. In einer Umfrage gaben ca. 30 Prozent an wöchentlich mindestens 1x damit konfrontiert zu sein. Als die Männer gefragt wurden waren es nur knapp 13 Prozent.

Die meisten Ernährungspsychologen sind sich mittlerweile einig: Hinter den Heißhunger-Attacken steckt ein Hilferuf des Körpers. Ihm fehlen bestimmte Nährstoffe, nach denen er in solchen Momenten verlangt.
Früher war intuitives Essen für dich ganz normal. Im Laufe des Erwachsenwerdens verlierst du dieses angeborene Gespür aber leider durch die heutige Lebensweise. Die gute Nachricht ist: Du kannst es wieder erlernen! Im Folgenden erkläre ich dir, wie du die Anzeichen deines Körpers richtig interpretierst!
Heißhunger – Süßigkeiten
Meist kommt der Heißhunger in Verbindung mit Süßigkeiten vor. Sehr ärgerlich ist, dass dies sehr häufig vorkommt, wenn du versuchst gesund zu essen und dir Süßes verbietest.
Da Zucker kurzzeitig glücklich macht, kann auch ein Mangel am Glückshormon Serotonin Heißhunger auf Süßes auslösen. Das blöde dabei ist, dass du mit der Zeit immer mehr Zucker benötigst, um glücklich zu sein (wie bei Drogen). Dass Zucker nicht gesund ist und dick macht ist allgemein bekannt.
Demnach versuche zunächst deine Stimmung zu heben (falls du mies gelaunt bist). Tu dir etwas Gutes, mache Atemübungen oder ruf eine/n Freund/in an.
Süße Snacks
Wenn du Nachmittags oder bevor du zu Mittag isst Heißhunger auf Süßes vernimmst, hast du wahrscheinlich zu diesen Zeiten enen niedrigen Blutzuckerspiegel.
Gib deinem Verlangen grade dann auf keinen Fall nach! Denn kurzzeitig scheint zwar alles wieder Gut zu sein, aber dein Blutzuckerspiegel fällt leider genau so schnell wieder ab. Und dann deutlich tiefer als zuvor. Was folgt ist ein Teufelskreis aus deinen Gelüsten und dem Verzehr von Süßigkeiten.
Durchbrich diesen Teufelskreis mit Hilfe dieser einfachen Tipps:
- Regelmäßigkeit: Warte nicht auf die Gelüste sondern beuge ihnen durch gesunde Snacks (Nüsse / Obst) und Gemüse vor.
- Vollkornprodukte: Sie machen länger satt als Weißmehlprodukte und lassen deinen Blutzuckerspiegel langsamer an- und absteigen. Noch besser ist es aber z. B. Brot selber zu backen, nur aus Nüssen oÄ. Ein einfaches und leckeres Rezept findest du HIER.
- Eiweißreich essen: Iss Eier und Hülsenfrüchte sowie hochwertiges Fleisch (besser nur ab und zu) und Fisch für eine langanhaltende Sättigung.
- Viel Obst und Gemüse: Die enthaltenen Ballaststoffe halten deinen Blutzuckerspiegel konstant, der natürlich enthaltene Fruchtzucker im Obst ist ausreichend für einen neuen Energieschub.
Süßes am Abend
Wenn du dir tagsüber viel verbietest, hast du abends meistens das Problem, dass der Heißhunger des ganzen Tages dich quasi auf einmal heimsucht. Dann kannst du fast gar nicht widerstehen.
Also vermeide diesen gebündelten Heißhunger unbedingt! Iss tagsüber regelmäßig, gesund und abwechslungsreich. Dann hat dein Körper abends viele der nötigen Nährstoffe aufgenommen und plagt dich nicht mit Heißhungerattacken.
Alternativ kannst du z.B. Obst und/oder Gemüsesticks z. B. mit Avocado-Dip (hier gibt’s ein leckeres Rezept) oder ein paar Nüsse essen, um deinen Heißhunger verschwinden zu lassen.
Nachtisch bitte!
Du leidest übrigens mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht an Heißhunger, wenn du nach einer Hauptmahlzeit noch Lust auf einen Nachtisch verspürst! Es ist dir einfach so anerzogen worden. Genau wie der Umstand, dass du immer aufessen musst.
„Wenn du schön aufisst, wird morgen gutes Wetter und du bekommst noch einen Nachtisch!“

Dieser Satz wird vor allem Kinder häufig eingetrichtert und der gleich drei problembehaftete Bedeutungen:
- Du bist nur lieb, wenn du deinen Teller aufisst! (Schade! Denn wenn du satt bist, zeigt dein Körper dir damit einfach nur, dass er grade nicht mehr benötigt und das ist doch gut so! Wenn du weiter isst, nimmst du dadurch meist zu.)
- Nachtisch gehört zu jedem guten Essen
- Süßes wird mit einer Belohnung gleichgesetzt
Dein Körper braucht keinen Nachtisch! Die zusätzlichen Kalorien machen nur träge und dick!
Heißhunger – deftig und salzig
Besonders wenn du unter starkem Stress stehst, hast du häufig Heißhunger auf Salziges. Das ist auch ganz logisch, denn dein Körper verbraucht in stressigen Zeiten mehr Mineralstoffe, die er über salzige Mahlzeiten wieder aufzufüllen versucht.
Meist spielt auch gleichzeitig niedriger Blutdruck eine Rolle. Versuche außerdem auf zu lange Pausen zwischen den Mahlzeiten zu verzichten. Denn dadurch und durch Sport oder Schmerzen können ebenfalls Heißhungerattacken ausgelöst werden.

Grundsätzlich ist das Bemerkbar machen deines Körpers in diesem Fall eine sehr gute Sache, denn du benötigst die Nährstoffe ja dringend. Das Wichtige dabei ist allerdings, dass du nicht zu fettigen und ungesunden Snacks greifst.
Probiere es lieber mit Oliven, selbstgemachten Gemüsechips o.Ä. Danach hast du außerdem kein Völlegefühl und keine zusätzlichen Pfunde sondern ein reines Gewissen und somit automatisch gute Laune!
Achte also auf eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Mahlzeiten. In stressigen Zeiten kannst du deinen Körper mit diesen 10 Tipps gegen Stress optimal unterstützen
Heißhunger – Obst
Tatsächlich gibt es auch Heißhunger auf Gesundes! Meist hast du dann zu wenig getrunken, da Obst viel Flüssigkeit enthält, versucht dein Körper diese so wieder hereinzuholen. Häufig verspürt man diese Art Heißhunger nach dem Sport oder einem Saunatag.
Iss also gerne Obst, wenn du die Lust darafu verspührst oder trinke einfach etwas Wasser. Beides verschafft voraussichtlich die gleiche Abhilfe. Aber die zusätzlichen Vitamine im Obst sind ja auch nicht zu verachten!

Fazit
Wichtig ist, dass du verstehst, dass Psyche und Organismus ineinandergreifen und untrennbar miteinander verbunden sind. Früher (damit ist sowohl die jeweilige Kindheit als auch die länger zurückliegende Vergangenheit der Menschen insgesamt gemeint) hast du ganz intuitiv gegessen und somit kein Gewichtsproblem, Nährstoffmangel o. Ä. gehabt.
Versuche also wieder auf deinen Körper zu hören und lerne zu deuten, was dein Körper dir sagen möchte! Dann wirst du auf Dauer auch keine Probleme mehr mit deinem Gewicht haben und merken, dass du deutlich weniger krank sein wirst!
Ich hoffe ich konnte dir mit den vorangehenden Informationen weiterhelfen und dir einen Mehrwert bieten!
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