Milch – gesund & lecker? Von wegen!

Milch hat grade bei uns in Deutschland einen guten Ruf. Sie gilt vor allem wegen des hohen Anteils an Kalzium, als Ă€ußerst gesundes GetrĂ€nk. Immer mehr Wissenschaftler vermuten jedoch, dass Milch weniger ein Gesund- als ein Krankmacher ist.

FĂŒr viele Menschen ist der Konsum schĂ€dlich. Laut der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung leiden ca. 15 Prozent aller Erwachsenen an einer Laktoseintoleranz, bei der der Körper nicht in der Lage ist den natĂŒrlichen Zucker in der Milch zu spalten. Wird trotz einer Laktoseintoleranz Milch verzehrt, sind Bauchschmerzen, BlĂ€hungen, Übelkeit und Durchfall die Folge.

Doch was weitaus schlimmer ist ist, dass Milch auch negative Auswirkungen auf schwere Krankheiten haben kann. Darauf gehe ich im Folgenden genauer ein.

Osteoporose 

Bereits einige Studien zeigten, dass Milch – entgegen der weit verbreiteten Meinung – die Knochendichte nicht verbessert.

Die UniversitĂ€t Harvard teste beispielsweise 75.000 Frauen ĂŒber einen Zeitraum von zwölf Jahren hinsichtlich der Wirkung von Milch auf ihre Knochen. Es zeigte sich, dass die Milch die WiderstandsfĂ€higkeit der Knochen nicht verbesserte, sondern sogar mit einer Erhöhung des Risikos fĂŒr KnochenbrĂŒche in Verbindung gebracht wurde.

Das ist auch ganz logisch, wenn man sich die ErklĂ€rungen vieler Mediziner anhört: Der Organismus ĂŒbersĂ€uert aufgrund des Milchkonsums. Der Körper muss die SĂ€ure daraufhin neutralisieren und das tut er mit Kalzium aus den Knochen! Das Resultat ist Osteoporose.

WĂ€hrend die Kalziumaufnahme aus der Milch bei 30 Prozent liegt, zeigt sich, dass die Ausbeute des Minerals aus Brokkoli, Rosenkohl oder Blattsalaten zwischen 40 und 60 Prozent liegt.

Und das Beste ist: Von dem so aufgenommenen Kalzium bleibt dir alles erhalten, da nicht wieder ein Teil deines Kalziums fĂŒr die Neutralisation der SĂ€ure verbraucht wird!

Herzerkrankungen

Der hohe Fettanteil in Milchprodukten wie z. B. KĂ€se, Joghurt und Milch sorgt fĂŒr hohe Cholesterinwerte in der Nahrung und im Körper. Zu viele gesĂ€ttigte FettsĂ€uren im Körper erhöhen allerdings das Risiko fĂŒr Herzerkrankungen.

Krebsgefahr 

In der sogenannten „China Study“ wurden auch verschiedene Krebsarten wie Eierstockkrebs mit dem Konsum von Milchprodukten in Verbindung gebracht. Die Studie sorgte sogar international fĂŒr Aufregung und besagt unter anderem, dass die Entstehung von Brust- und Prostatakrebs mit einer erhöhten Menge an insulinĂ€hnlichen Wachstumsfaktoren (IGF-I) einhergeht.

IGF-I befindet sich in hohen Mengen im Blut von Personen, die regelmĂ€ĂŸig Milchprodukte verzehren. Des Weiteren wurden noch andere Stoffe in Kuhmilch gefunden, die wiederum ihrerseits die Menge an IGF-I erhöhen.

Milch verursacht EntzĂŒndungen

Aus den verschiedensten Ecken hört man Behauptungen, dass Milch EntzĂŒndungen hervorruft. So forscht auch der Heidelberger Virologe Harald zur Hausen bereits seit Jahren zum Krebsrisiko durch Milch– und Fleischkonsum.

Seine These: In Fleisch und Milchprodukten von europĂ€ischen Rindern steckt ein Erreger, der zu stĂ€ndigen EntzĂŒndungsreaktionen fĂŒhrt.

unreine Haut 

Die Haut ist das grĂ¶ĂŸte Ausscheidungsorgan deines Körpers. Viele Menschen leiden hier unter EntzĂŒndungen und Rötungen (Akne). Eine Studie italienischer Forscher zeigte, dass Erwachsene, die in ihrer Jugendphase am meisten Milch verzehrten (mehr als dreimal tĂ€glich) hĂ€ufiger an Akne litten als diejenigen, die weniger als einmal pro Woche Milchprodukte konsumierten.

Diese Verbindung zeigte sich am deutlichsten bei entrahmter Milch, weshalb die Wissenschaftler zu der Schlussfolgerung kamen, dass die Hormone in der Milch dafĂŒr verantwortlich sind.

Durch Milch kann Akne entstehen bzw. begĂŒnstigt werden.

Diese ErklĂ€rung macht auch Sinn, denn ĂŒberleg mal: Die Kuh produziert die Milch mit extra viel Fett, damit ihr KĂ€lbchen möglichst schnell groß und stark wird um mit der Herde mitzuhalten. Wir trinken ja auch keine Muttermilch von Menschen mehr (außer als Baby)! Milch ist eben eigentlich nicht fĂŒr Lebewesen ĂŒber einem bestimmten Alter gedacht.

Demnach ist Milch auch ungeeignet fĂŒr eine DiĂ€t! Durch Milch(Produkte) nimmst du tendenziell eher zu als ab (wie gesagt, das KĂ€lbchen muss schnell wachsen und zunehmen…).

Eiter in der Milch??

Allein in Deutschland werden ca. 4,2 Millionen KĂŒhe gemolken. Pro Tag können so durchschnittlich 20 Kilogramm Milch gewonnen werden. Ca 1/3 der KĂŒhe werden vorzeitig geschlachtet, weil sie dem Produktionsdruck nicht standhalten und krank werden. Oft sind ihre Euter entzĂŒndet und/oder sie sind von der stĂ€ndigen Melkerei ausgezehrt.

Viele wissen gar nicht, wie schlimm mit den KĂŒhen meist umgegangen wird oder wollen es nicht wissen…

Durch die EntzĂŒndungen entsteht Eiter, der natĂŒrlich auch in die Milch gelangt. FĂŒr dich ist es allerdings nicht schĂ€dlicher Milch zu trinken, die von KĂŒhen mit entzĂŒndeten Eutern stammt, solange sie pasteurisiert wurde.

Echt eklig: Es gibt einen Richtwert fĂŒr Eiter in der Milch!

Aber mal ehrlich – ganz davon abgesehen, dass Milch(Produkte) ohnehin nicht gesund sind und EntzĂŒndungen in deinem Körper anfeuern: Willst du wirklich etwas trinken, das nachweislich Eiter enthĂ€lt??

Außerdem werden die Grenzwerte fĂŒr „Eiter in Milch“ jedes Jahr hochgesetzt, damit immer mehr Profit gemacht werden kann…Meiner Meinung nach ist es traurig genug, dass es ĂŒberhaupt einen solchen Grenzwert geben muss!

Alternativen

In der heutigen Zeit sollte es dir normalerweise nicht schwer fallen an ausreichend Alternativen zu kommen. Grade wegen der unzÀhligen verschiedenen ErnÀhrungsweisen (vegetarisch, vegan usw.), des Bio-Booms und der immer hÀufiger auftretenden Laktoseintoleranz findest du inzwischen in fast jedem Supermarkt einige Alternativen zu Milchprodukten.

Je nach deinem Geschmack eigenen sich z.B. Reis-, Soya- oder auch Hafermilch. Auch KĂ€se, Joghurt und sogar Puddingersatz werden inzwischen in veganen Varianten angeboten.

Wenn du nicht gleich vollstĂ€ndig auf Milch verzichten möchtest, kannst du diese Produkte auch zunĂ€chst mit „normaler“ Milch mischen. So kannst du deinen Milchkonsum schon deutlich senken und schmeckst den Unterschied auch meist kaum.

Fazit

Milch ist leider nicht so gesund wie die meisten annehmen – leider ganz im Gegenteil! Die Milchindustrie wĂŒrde das aber natĂŒrlich nie zugeben, sonst wĂŒrde sie ja weniger Geld einnehmen. Demnach achte auf deine Gesundheit, indem du deinen Konsum an Milchprodukten zumindest verringerst.

Um optimal auf deine Gesundheit zu achten solltest du am besten weitestgehend auf Milchprodukte verzichten!

Probiere es einfach mal fĂŒr ein Paar Tage / Wochen lang aus. Meist merkst du schnell, wie fĂŒr dich bereits normal gewordene Symptome plötzlich ganz von alleine verschwinden. So war es bei mir auch, seither verzichte ich weitestgehend auf Milchprodukte!

Lies auch gerne meinen Blogartikel: „Top 10: Seltsame Fakten ĂŒber Milch!“.


Ich hoffe ich konnte dir mit den vorangehenden Informationen weiterhelfen und dir einen Mehrwert bieten!

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650001

Ich bin Laura und lebe in NRW, in der NĂ€he von DĂŒsseldorf. Mein Ziel ist es, dich fĂŒr ein gesundes Leben zu inspirieren und zu motivieren dein Vorhaben in deinem Alltag einzubeziehen und vor allem umzusetzen. ANFANGEN ist das Geheimnis, das zu erreichen, was du dir wĂŒnschst. Also warte nicht lĂ€nger, sondern starte noch heute in dein (neues) gesundes Leben! Zu den Themen ErnĂ€hrung und Gesundheit kam ich durch meine eigenen Erfahrungen. Probleme wie Bauchschmerzen, unreine Haut, allgemeines Unwohlsein, stĂ€ndige ErkĂ€ltungen und andere Krankheiten, Schlaflosigkeit usw. waren bei mir leider ĂŒber einige Zeit an der Tagesordnung. Dabei habe ich mich meiner Meinung nach nicht sonderlich ungesund ernĂ€hrt und relativ regelmĂ€ĂŸig Sport getrieben. Ich konnte mir die meisten gesundheitlichen Probleme nicht erklĂ€ren. Es war ein langer Weg zurĂŒck zur vollen Gesundheit aber im Nachhinein bin ich sogar dankbar fĂŒr die gesundheitlichen Schwierigkeiten. Sonst wĂ€re ich vielleicht nie oder erst sehr spĂ€t zu meinem aktuellen gesunden Lebensstil ĂŒbergegangen und hĂ€tte in dem Zuge meine ernĂ€hrungstechnischen Überzeugungen nicht ĂŒberdacht. Ich habe viele Kurse gemacht und mit inspirierenden Menschen gesprochen. Jetzt weiß ich: fast jedes Wehwehchen lĂ€sst sich durch die richtige ErnĂ€hrung auslöschen oder zumindest stark lindern. Damit es bei dir gar nicht erst soweit kommt wie bei mir, fange lieber frĂŒher als spĂ€ter mit deinem gesunden Lebensstil an! Erfahre auf meinem Blog, was dich wirklich gesund macht / bleiben lĂ€sst.

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